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Meine zwei Leben 1953-2010

Warum diese Story?

Ende Dezember 2008 bin ich nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem bauen Auge davongekommen.Ich bin auch fast überzeugt davon, daß da jemand seine Hände im Spiel gehabt hat, zumal ich vor meinem Unfall ein überzeugter Atheist, sogar Nihilist war. "Der Fänger im Roggen",ein Roman von Mr. Sallinger, läßt grüßen. Auf der Intensivstation in der Uniklinik Regensburg lag ich einige Wochen in einem künstlich herbeigeführtem Koma. Noch während meines Aufenthaltes auf einer Normalstation beschloss ich, über mich und mein Leben zu schreiben.Nun gut, ich bin keine Berühmtheit und das ist auch gut so.Dieses dient mir ganz allein als eine Art von Lebenaufbereitung oder Lebensbeschreibung, in höheren Kreisen nennt man das " Biographie". Das brauche ich nicht . Es tut mir schlicht gut und Erinnerungen werden wach, auch wenn ich derartige Sentimentalität scheue. Aus psychotherapeutischer Sicht und zur momentanen Krankheitsverarbeitung leistet mir dieser "kleine" Aufwand sehr gute Dienste.Als Mitnutzer profitiert mein Gehirn davon. Zum ersten ist PC Wissen mein Hobby und eine Homepage zu erstellen,war oder ist noch Grund genug, mir mehr Wissen anzueignen. Deswegen bitte ich alle wenigen,die diesen laienhaften Internetauftritt sehen sollten, Fehler in der einen oder anderen Art zu berücksichtigen..Kommt es jedoch vor, daß mir ein echter Fauxpas gelungen ist, bitte ich um eine

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an mich!!

smiley lachend

Ferner begleitet alle diejenigen,die aus irgendeinem Grund dieses lesen sollten, eine allseits bekannte Raumschiffcrew.Das ist keine Werbung sondern reine Kundgebung,was mich in meinem ganzen Leben bis heute hindurch auf der Kinoleinwand oder im heimischen Fernsehen begleitet hat. Zu allerletzt möchte ich noch bekannt geben,daß ich zwar sehr gerne mal zur Abweschslung auf die Internetseiten meiner Arbeitgeber oder Sportvereine einen Link gesetzt habe,aber ,bei allem Respekt: Für den Inhalt dieser Seiten fühle ich mich nicht verantwortlich, sondern in einem Fall ganz speziell, erblasst mich der Neid einer guten Internerpräsenz für deren Arbeit.

 

Schnathorst und Minden 1953-1990

 

Januar 1953 -Der Ort: Krankenhaus Lübbecke, Geburtsstation. Ich wurde unfreiwillig in einen äusseren, hellen Bereich gezogen. Es schauten mich Augen an und meine Ohren vernahmen irgendwelche Laute, die ich bis dahin noch nicht zu verstehen wusste. Auch die Gesichter,die mich ansahen, lächelten und waren freundlich.Später, in vielen Jahren, sollte es nicht so selbstverständlich sein. Das Leben und meine Umwelt werden sich verändert haben. Der Grund für mein dortiges Erscheinen war das Ergebnis von zwei Menschen.

Auf der linken Seite des doch alten aber echten Fotos steht meine Mutter.Ihr Name : Hildegard D, gebürtige Schlimme aus Niedersachsen, zu dieser Zeit berufstätigeÄrztin. Und auf der rechten mein Vater: Sein Name: Siegbrand D, gebürtiger Ostwestfale, berufstätiger Arzt.Okay. Es vergingen die Jahre.Aber schon sehr bald, genau geschrieben: Nikolaustag.06.12.1962, erwarteten mich nicht nur vollgestopfte Stiefel mit Süssigkeiten, sondern auch brutale Realität.

Ich vernahm in schon sehr jungen Jahren den nach Atemluft ringenden Vater. Reanimierende Versuche durch meine Mutter verstärkten die erfolglosen Atem --geräusche.Noch heute werde ich mit diesem Thema auf die eine oder andere Art am eigenen Körper konfrontiert.So wurde ich plötzlich, ohne mich zu fragen, meines Vaters bestohlen.Was der da ganz oben sich wohl gedacht hat. Na ja, ohne Vater war die Erziehung von uns Beiden und die gleichzeitige Arbeit in der doch grossen Landarztpraxis zu viel für unsere fast allein gelassende Mutter. Also wurde die Praxis verkleinert und 2 junge Damen mischten sich auf Wunsch unserer Mutter in unser Leben ein. Die Aufgabe war, Kindermädchen zu spielen, also auf uns aufzupassen, uns satt zu bekommen, das richtige anzuziehen bis abends, uns zu Bett zu bringen.Meine Ersatzmütter, es sollten sich in den nächsten Jahren mehrere vorstellen, gaben sich Mühe. Doch sie konnten das gerade nicht, wonach sich halt ein Kind sehnt, geben: Geborgenheit.Das änderte sich auch nicht so damit,daß meine Mutter 24 Stunden Kräfte anheuerte, die bie uns auch schlief. Sozusagen wurde unsere kleine Familie ohne mein Wunsch um diese eine Person grösser.Kleines Geheimnis: Eine von den zukünftig mehreren, sie kamen und gingen in meinen Kindesjahren, nahm sich mir besonders an.Ihr Name, Gertrud, sollte mir, 45 Jahre später, wieder einfallen. Warum? Gertrud nahm ihre Aufgabe besonderes detailreich ernst wahr. Wenn es Zeit wurde, uns zu Bett zu bringen, hatte sie mir irgendwann eines Abends einen anderen Gute- Nacht- Kuss gezeigt. Nämlich den länger dauernden mit ihrer und meiner Zunge zusammen. Naja, so ganz mein Ding war es damals noch nicht. Igittegitt!! Es gesellte sich nämlich ein übler, nach fetter Nahrung schmeckender Mundgeruch dazu.

Ja, das sind die lieben Übeltäter ( ich durfte im Januar 1953 durch sie auf die Weltbühne ) noch einmal zusammen, nachdem sie sich für den Bund der Ehe entschlossen haben. Was sie aber vorher nicht wissen konnten, und das war auch gut so, verkürzte er sich arg durch Paps schnellen Abschied.

OK, diesbezüglich würde das bis heute wohl immer ein Thema "von ihm" sein.
Während meiner so erfolgreichen Volksschulzeit kam neben meinem Hobby, eigentlich resultierte daraus mein Tagesinhalt, nämlich der Fussball. Und der Verein wurde der Familienersatz für mich schlechthin. Das Dorf, in dem ich aufwuchs,war im wahrsten Sinne des Wortes "stinknormal" mit gerade damals ca.1.300 Einwohnern, der Name:Schnathorst, Kreis Lübbecke, Nordrhein-Westfalen. Entsprechend hießauch unser Sportverein: SV Schnathorst

Also hier verbrachte ich die meiste Freizeit in meiner späten Kindheit und Jugend

Und das da oben sind wir als Schülermannschaft. Ich verteidigte immer mit großem Ehrgeiz. Jetzt immer noch,aber im anderen Sinne.

Um das noch einmal zu wiederholen, meine wirkliche Familie .Papa und Mutti, so nannte ich sie, hatten tagsüber reichlich in ihrer Praxis zu tun.
Die Krankenkassen waren doch finanziell gut bestückt, so dass auch die Erkältung eine schwere Krankheit gewesen sein mußte.So berichtete meine Mutter mir irgendwann später, des Nachts hätte sie nicht nur die Notfälle schlechthin, eine Packung Papiertaschentücher und einen heissen Tee wirkten wohl auch wahre Wunder, kombiniert mit der Anwesenheit als Ärztin. Beruhigende Anwesenheit: genauso empfinde ich es auch so heute noch in bestimmten für mich ängstlichen Situationen.

Der Fussball mit meiner „Sportfamilie“ liessen mich auch vor lauter Begeisterung von den täglich anfallenden Schulaugaben abhalten. Ich wechselte nach 4 Klassen Volksschule auf das humanistische, altsprachliche Gymnasium in Minden an der Weser. Zumindestens hatten das noch so mein Vater und meine Mutter geplant. In  die beruflichen Fußstapfen sollte ich treten. Da empfand ich aber Fussball wirklich angenehmer als lateinische Vokabeln zu pauken.

Meine Mutter, ganz allein in der grossen Praxis arbeitend, hatte natürlich entsprechend leider, leider keine Zeit für uns Kinder. Ich aber hatte wohl doch die Hausaufgabenaufmerksamkeit gebraucht, die ich von Papa her kannte und nicht mehr von Mutti erhalten konnte. Ihr Beruf mit dem dazuverdienten Lebensunterhalt war natürlich wichtiger.

Und hinzu kam bei schlechten Tagen die Glotze, wo mich außer Fury und Lassie eine bestimmte Science fiction-Serie bgeisterte.Und mit neuen Schauspielern auch heute noch.Zwar nicht mehr die Serien,aber der letzte Kinofilm war doch wirklich " faszinierend "

sulu

Wir haben Volker ab dem 15. Lebensjahr bis heute begleitet und mit uns lernte er das Universum in Lichtjahren kennen 

So ging ich jeden Tag zu Freunden um meine Freizeit zu verbringen. Wenn nicht Fussball, dann beinhalteten Streiche, zwar nicht ganz wie bei „Max undMoritz“, unsere Kindheitstage. Aber Fußball war meine wirkliche Leidenschaft. Ich konnte mich austoben und befreite mich so von dem Alltag zu Hause.Mutti , alleingelassen von Papas Verwandtschaft, arbeitete sich total durch ihre Tage von morgends bis abends hin als Hausärztin. Dabei kamen wir Kinder doch ein bisschen zu kurz, was mir sehr fehlte. So beschloss sie nach all  meinen Fehlversuchen , mich dem neuen gymnasiastischen schulischen Leben in Minden anzupassen, auf ein Internat zu schicken. Natürlich sollte es eine hoch angesehende Einrichtung sein. Es war das " Landschulheim am Solling", Holzminden an der Weser, Niedersachsen.

Das Glück für mich warin der Nähe. Mit dem Fahrrad unterwegs, lebte in Dassel meine Tante Magdalene, eine Schwester meiner Mutter.Ich fühlte mich dort immer wohl, zumal sie als eine alltägliche Hausfrau mehr Zeit für mich hatte. Im Internat erlebte ich ein zweites Disaster. Meine Schulkameraden kamen aus Botschafterfamilien und Familien sehr reicher Wirtschaftsbosse.Da war ich natürlich nicht so gefragt. Das Taschengeld von denen überstieg bei weitem meine kleinen finanziellen Vorstellungen.

Um nicht ganz allein zu sein, ließ ich die ersten Zigaretten qualmen, wollte ich doch älter und cooler wirken. Dazu kam noch noch das Bier und ich somit meinen ersten Schwips.Aber trotz allem isolierte ich mich mehr und mehr. Depressives Verhalten resultierte daraus. Meiner Tante fiel dieses als erstes auf und leider etwas später auch meiner Mutter. So wechselte ich wieder auf das Gymnasium nach Minden zurück.

Aber in dieser ganzen Zeit vom Internat an ließ mich das Hobby, die Musik, nicht los.Es waren die 60er Jahre und der Musikstil ging vom deutschen Schlager zu englischen und amerikanischen Songs. Es fing etwas ganz neues an. Eine Musik, die mein inneres aufrüttelten.Der Stil nannte sich Beatmusik. Entsprechend kamen neue Musikgruppen in die Hitparaden. Meine Lieblinge waren damals die langhaarigen "Rolling Stones, die immer beliebter werdenden Beatles usw.usw, Eine neue Generation entwickelte sich. Eine wirklich neue Aera entfaltete sich. Oh yeah, endlich hatte ich etwas definitives gefunden. Und in meinem Herzen und meiner Seele bekam ich Freunde, mit denen ich gemeinsames hatte. Natürlich hat auch alles Gute seine Schattenseiten. Aber dazu weiter auf der nächsten Seite.

All meine inneren Freunde und meine Freude

einige Bands aus dieses Jahren alte Platte gitarre

Notenzeile

Born under a sad sign.
I've been down since I began to crawl.
If it wasn't for bad luck,
I wouldn't have  “luck”  at all.
Bad luck and trouble's my only friend,
I've been down ever since I was ten.

 

Eine von mir veränderte Text-Notenversion von "The Cream" mit dem Song " Born under a bad sign"aus dem Jahr 1966

Ursprünglich habe ich in Feinarbeit ein Videomedley aus den 60er Jahren eingestellt.Aber die GEMA zockt überall ab,wo sie nur kann.Von mir erhält diese Firma kein Geld.Künstler,auch die Möchtegern- Gesellen verdienen genug für einige Scheiben Brot.So werde ich irgendwann in Zukunft ein eigenes,hoffentlich lustiges Video hier hineinstellen

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